Baubeginn des Glasfasernetzes startet in Röbel, Bujendorf, Groß Meinsdorf und Bockholt

Eutin/Röbel. Großes Kundeninteresse und ein schnelles Genehmigungsverfahren haben es möglich gemacht: In den zur Gemeinde Süsel zählenden Ortschaften Röbel, Bujendorf, Groß Meinsdorf und Bockholt beginnt die Stadtwerke Eutin GmbH (SWE) mit den Bauarbeiten für die Versorgung der Bewohner mit Breitbandkabeln auf höchstem technischen Niveau. Geschäftsführer Marc Mißling freut sich: “Andere sind noch auf der Suche nach Kunden, wir bauen bereits!”

Stadtwerke-Prokurist Alexander Baumgärtner, der im Unternehmen für die Breitbandsparte verantwortlich ist, ergänzt: “Noch Ende August waren wir davon ausgegangen, Anfang 2018 mit dem Bau des Glasfasernetzes starten zu können. Umso zufriedener sind wir, dass es jetzt schon losgehen kann.” Gemeinsam mit den Bürgermeistern Carsten Behnk (Eutin) und Holger Reinholdt (Süsel) erledigte die SWE-Führung den obligatorischen ersten Spatenstich am Ortseingang von Röbel. “Ich bin sehr froh”, sagte Behnk, “dass die Stadtwerke Eutin GmbH ihr neues Geschäftsfeld weiter ausbauen will und neben Eutin auch im Umland flächendeckend aktiv geworden ist.” Und sein Süseler Kollege macht ebenfalls aus seiner Zufriedenheit keinen Hehl: “Ich begrüße ausdrücklich, dass die Stadtwerke als regionaler Anbieter sich nunmehr auch den sogenannten schwarzen Flecken widmet, die durch die ZVO-Initiative nicht abgedeckt werden. Auf diese Weise kommen auch die dortigen Einwohner in den Genuss einer zukunftsorientierten Breitbandversorgung. Wenn in den Medien ständig die Rede davon ist, wie viele Regionen der Bundesrepublik in Sachen Breitband noch sehr rückständig sind, können wir hier wirklich froh sein, dank der Stadtwerke Eutin ganz vorn mit dabei sein zu können. Was sie ohnehin mitbringen ist, dass sie ein Unternehmen aus der Region sind, dass mit persönlichen Ansprechpartner ihren Kunden auf Augenhöhe begegnet.”

All jene, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, dürfen sich freuen: Nach der Installation eines Breitbandanschlusses können sie nicht nur über hochmodernes Internet verfügen, sondern auch völlig störungsfrei telefonieren und in höchster Qualität fernsehen. Es sind je nach individuellem Bedarf höchste Übertragungsraten im Internet sowohl im Download als auch im Upload möglich, so dass auch Betriebe mit hohem Datenvolumen zukunftssicher ausgerüstet werden können. Besonders wichtig: Die Stadtwerke arbeiten nach dem Prinzip Fiber to the home (FTTH) – es werden also Glasfaser bis ins Haus verlegt und damit auf technisch überholte Kupferleitungen verzichtet. “Bei uns gibt es keine Kompromisse”, betont Marc Mißling, “unser Breitbandangebot enthält ausschließlich Komponenten auf dem modernsten Stand der Entwicklung. Damit sind unsere Kunden auf sehr lange Sicht hervorragend ausgestattet.”

Wer jetzt dabei ist, spart die Anschlussgebühr von 800 Euro – und zwar auch dann, wenn er bisher noch keinen Vertrag mit den Stadtwerken Eutin eingegangen ist. Solange die Handwerker in den jeweiligen Ortschaften sind, kann jeder Nachzügler in den Genuss dieser Ersparnis kommen. Die Gebühr wird erst fällig, wenn sich jemand so spät entschließt, dass der letzte Bagger das Dorf bereits verlassen hat. Weitere Informationen hierzu g es jederzeit unter der Rufnummer 04521/705-550 oder im Internet unter www.breitband-stadtwerke-eutin.de.

Nach dem überaus zügigen Start soll der Bau des Glasfasernetzes in Röbel, Bujendorf, Groß Meinsdorf und Bockholt schnell vorangetrieben werden: „Hoffen wir also gemeinsam, dass nicht ausgerechnet der Winter 2017/2018 mit besonders langen Frost- und Schneeperioden einhergehen wird – dann werden unsere Kunden auch schnell von der neuen Technologie profitieren.