Glasfasern und die kalten Temperaturen

Es ist durchaus nachvollziehbar, dass sinkenden Temperaturen die Tiefbauarbeiten erschweren. Auch der Glasfaserausbau kommt bei kalten Temperaturen zum Erliegen.

Grund dafür sind unter anderem der Tiefbau aber auch die Glasfaser an sich hat mit Kälte ihre Probleme – zu mindestens beim Verlegen. Denn sinkt die Temperatur unter +5 Grad kann mit der empfindlichen Glasfaser nicht gearbeitet werden. Das Einblasen geschieht mittels Druckluft, sodass die Glasfaser regelrecht ins Leerrohr hineinschwebt. Wenn das Thermometer jedoch unter die Marke von +5 °C fällt, ist das nicht mehr möglich. Luft zieht sich bei niedrigen Temperaturen zusammen, sodass die Fasern verhaken und steckenbleiben würden.

Dass Tiefbauarbeiten im Winter nicht möglich sind, heißt jedoch nicht, dass nichts vorwärts geht. Wir werden die „Winterpause“ nutzen, um die Ortsnetze auf den weiteren Ausbau vorzubereiten.