Stadtwerke Eutin GmbH starten Vermarktung des Glasfasernetzes im Hochkamp

Eutin. Die Stadtwerke Eutin GmbH (SWE) setzt ihren Breitbandausbau in der Kreisstadt konsequent fort. Während die Versorgung mit schnellem Internet in weiten Teilen Eutins bereits abgeschlossen ist, steht jetzt ein besonders umfangreiches Gebiet auf dem Ausbauplan: In diesen Tagen startet die Vermarktungsphase im Bereich Hochkamp. Alle Straßen zwischen Riemannstraße, Holstenstraße, Ahornstraße und Deefstieg einschließlich des Rosenhofes und des Kuhbergsredders sollen nun erschlossen werden.

Bereits Anfang Dezember, am 06.12.2018, können sich potenzielle Kunden an einem Informationsnachmittag zwischen 14 Uhr bis 18 Uhr über alle Details informieren. Die SWE Mitarbeiter werden dafür bei Topkauf Stopka in der Riemannstraße 121 vor Ort sein und für Fragen und zur Beratung zur Verfügung stehen. Zudem werden SWE-Mitarbeiter zwischen dem 10. und 15. Dezember auf dem Hochkamp unterwegs sein und direkt an der Haustür Beratungswünsche aufnehmen. Auch für Anfang Januar sind zwei weitere Informationsnachmittage geplant. Diese Termine werden zum Jahreswechsel rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Vermarktungsphase läuft bis zum 31. Januar 2019. Wer bis dahin einen Vertrag mit den Stadtwerken abschließt, spart die später fällig werdende Anschlussgebühr von 800 Euro.

“Im Gegensatz zu einem unserer bekanntesten Mitbewerber liefern wir keine Übergangslösungen”, betont hierzu Alexander Baumgärtner, der im Hause SWE das Breitbandprojekt leitet. “Wir liefern die so genannte FTTH-Technologie (Fiber to the home). Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Glasfaser bis ins Haus. Während beispielsweise die Glasfaserkabel der Telekom in einigen wenigen Punkten der Stadt zusammengeführt und die von dort abzweigenden Hausanschlüsse per Kupferkabel weitergeführt werden, legen wir Glasfaser in jede Wohnung. So ist eine schnellstmögliche Datenübertragung ohne Verluste durch veraltete Materialien garantiert.”

Weil sich mittlerweile auch bei Skeptikern herumgesprochen hat, dass die Versorgung mit schnellem Internet und dessen positiven Begleiterscheinungen wie Fernsehen in bester Qualität und störungsfreies Telefonieren praktisch zur Daseinsvorsorge gehört, steht einem flächendeckenden Ausbau Eutins schon seit längerem nichts mehr im Wege. Baumgärtner: “Vereinzelt erleben wir es auf unseren Informationsveranstaltungen auch heute noch, dass Teilnehmer die Ansicht vertreten, sie bräuchten in ihrem höheren Alter kein schnelles Internet mehr. Doch wenn sie dann erfahren, dass auch beispielsweise die Sicherheitstechnik oder medizinische Versorgung gerade älterer Menschen immer mehr von einem sicheren und schnellen Datenaustausch abhängig ist, ändern die meisten ihre Meinung. Zumal der Sprung in die Neuzeit ja für relativ wenig Geld zu haben ist.”